
Vom 27. bis 30. Dezember 2025 fand das traditionsreiche Frankenthaler Weihnachtsopen in seiner 10. Jubiläumsausgabe statt. Unter den rund 170 Teilnehmern, die sich in der Sporthalle der Robert-Schumann-Schule in Frankenthal einfanden, stellte sich auch Lucas Mayer vom Schachclub BG Buchen der hochkarätigen Konkurrenz im A-Turnier.
Herausforderung im Spitzenfeld
Im A-Turnier, in dem auch ein Internationalen Meistern (IM) und zwei FIDE-Meistern (FM) teilnahmen, startete Lucas Mayer von Ranglistenplatz 64 (bei einer Wertungszahl von 1808) bei insgesamt 65 Teilnehmern. In einem Feld, das von Spielern wie dem späteren Turniersieger IM Martin Jablonicky angeführt wurde, bedeutete dies von der ersten Runde an: „Schach auf höchstem Niveau“.
Die Highlights des Turniers
Lucas Mayer konnte während der sieben Runden wertvolle Akzente setzen:
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Guter Start: In der ersten Runde gelang ihm mit den schwarzen Steinen ein Sieg gegen den hochtalentierten 11-Jährigen Peter Steinbrenner (deutscher Meister U10 2024 ELO 2011). In der zweiten Runde konnte er gegen den ehemaligen Berliner Zweitligaspieler Peter Schnitzer (ELO 2106) remisieren
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Stabile Leistung: Nach dem sehr guten Start konnte Lucas seine Leistung gegen sehr starke Gegnerschaft (alle weiteren Gegner hatten eine ELO zwischen 1950 und 2050) halten und das Turnier mit 4,5 Punkten aus 7 Partien abschließen, was einer ELO-Performance von fast 2100 entsprach.
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Wichtige Punkte: Mit konzentriertem Spiel gelang es ihm, sich im oberen Mittelfeld zu behaupten und wichtige Punkte für seine Wertungszahl zu sammeln. Er gewann dabei sowohl für die ELO als auch für die DWZ mehr als 50 Wertungspunkte.
Turnierfazit
Das 10. Weihnachtsopen endete mit einem knappen Sieg von IM Martin Jablonicky (5,5 Punkte), gefolgt von Lukas Bango. Lucas Mayer schloss das Turnier auf einem geteilten 7. bis 12.Platz ab. Nach der Buchholz-Zweitwertung belegte er den 11.Platz. Damit gewann er den Ratingpreis in der Kategorie unter 1900 DWZ.
Das Event, das vom SK Frankenthal hervorragend organisiert wurde, bot mit insgesamt drei Turniergruppen (A, B und C) sowie Sonderpreisen für Jugendliche und Senioren erneut einen würdigen Jahresabschluss für die regionale und überregionale Schachszene.